Die Nachthimmelfotografie nimmt einen grossen Platz in meiner fotografischen Laufbahn ein.  Es gibt wichtige Aspekte, die für ein gelungenes Foto elementar sind.  Diese sind:
Planung
Um die Milchstrasse oder den Mond zu fotografieren, ist Planung zentral. Es muss voraus die Mondphase,  die Sichtbarkeit der Milchstrasse, das Wetter sowie der Standort ermittelt werden. Will man die Milchstrasse fotografieren eignet sich der Zeitraum  3 Tage vor bis 3 Tage nach Neumond. Das Zentrum der Milchstrasse ist auf der Nordhalbkugel von Frühling bis Herbst ersichtlich.
Standort
Es ist darauf zu achten, dass man an möglichst dunklen Orten ohne Lichtverschmutzung fotografiert. Das von uns Menschen künstlich erzeugte Licht stört den Blick in den Nachthimmel enorm und wird auch das Foto dementsprechend entwerten. Auf lightpollutionmap.info sehen Sie die weltweite Lichtverschmutzung auf einer Karte. Diese Karte hilft bei der Standortsuche und die weltweite Lichtverschmutzung wird einem auf schonungsloser Weise bewusst.
Mir als Nachthimmel-Fotograf ist eine dunkle Nacht ohne unnötige Lichtverschmutzung ein Anliegen.  Der Verein Dark-Sky Switzerland setzt sich für dunkle Nächte ein.
Wetter
Das Wetter spielt selbstverständlich auch eine wichtige Rolle. Je klarer und kälter die Nacht, desto bessere Resultate erzielt man.
Kameraausrüstung
Die besten Resultate erzielt man mit einer Vollformat-Kamera. Man kann aber auch mit einer APS-C Kamera ansehnliche Resultate erzielen. Wichtig ist die Lichtempfindlichkeit der Kamera und eine grosse Blendenöffnung bei den Objektiven. Fotografiert man den Mond ist ein Teleobjektive (300mm und mehr) empfehlenswert. Bei der Milchstrasse ist es umgekehrt. Je weitwinkliger das Objektiv, desto besser.
Weitere interessante Lektüre
Falls Sie sich für Astronomie interessieren, empfehle ich Ihnen den Internetauftritt der Schweizerischen Astronomischen Gesellschaft SAG SAS
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